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Weißes Ballett auf großer Fahrt

Team Stadtwerke Merseburg auf Rang 3

 

15. Juni, Salzmünde

 

tb| Vier Sportler vom Triathlon Club Merseburg machten sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Salzmünde. Grund hierfür war das vom Velo e.V. veranstaltete Zeitfahren. Vergangenes Jahr konnte diese Veranstaltung wegen des Jahrhunderthochwassers nicht stattfinden. Umso aufgeregter waren unsere Sportler in diesem Jahr.

Rechtzeitig vor dem Start trafen Wolfgang Graap, Johannes Leutholf, Stefan Pohl sowie Thomas Baier in Salzmünde ein. Erste Probleme gab es bereits an der Anmeldung. Aufgrund personeller Änderungen innerhalb des SWM-Teams, die dem Veranstalter nicht rechtzeitig mitgeteilt wurden, war eine Ummeldung bzw. Nachmeldung vor Ort aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Der streng strukturierte Ablaufplan lässt Verschiebungen nicht zu. Unser SWM-Team sollte unverrichteter Dinge wieder abreisen. Glück fürs Team und Pech für Sportfreund Ronny Tille: Ronny ist verletzt und konnte nicht starten. Damit war der Weg für das SWM-Team frei und Johannes konnte doch noch am Einzelzeitfahren teilnehmen. Denn das war die Besonderheit am Zeitfahren in Salzmünde. Das Reglement gab vor, dass jeder Mannschaftszeitfahrer auch das Einzelzeitfahren absolvieren musstw. Also los, auf ging’s!

 

Pünktlich 11:00 wurde der erste Einzelzeitfahrer unter Applaus von der Startrampe auf die 30 km lange Strecke geschickt. Im Abstand von jeweils 30 Sekunden folgte ein weiterer Fahrer. Vom SWM-Team startete Thomas mit der Startnummer 33 als Erster. Kurz danach fuhren Wolfgang, Stefan und mit der Nummer 103 auch Johannes über die Rampe auf die Strecke.


Für unser Team war das Mannschaftszeitfahren das eigentliche Wettkampfziel. Strategisch sollte deshalb das Einzelzeitfahren auch nur zum Ein- bzw. Warmfahren genutzt werden. Weiterhin konnte durch das Einzelzeitfahren der Streckenverlauf und -zustand unter Augenschein genommen werden. Die Ergebnisse des Einzelzeitfahrens zeigten dann ganz klar: die Mannschaft des SWM-Teams hatte sich an die Vereinbarung gehalten. Alle waren mit etwa 49 Minuten gleich schnell unterwegs gewesen und nutzten das Einzelzeitfahren lediglich zur Einstimmung.

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Gegen 12:30 war Start für das Mannschaftszeitfahren, jetzt wurde es für das SWM-Team Ernst. Gemeldet waren 10 Mannschaften. Unser SWM-Team startete als zweite Mannschaft. Hochkonzentriert standen alle Vier mit ihren Zeitfahrmaschinen in den weißen Vereinsfarben am Start und warteten auf den Countdown. Aus Sicherheitsgründen wurde ebenerdig, also ohne Startrampe, gestartet. Dann ging es los.

 

Wolfgang nahm sofort Fahrt auf und beschleunigte das Team auf hohes Tempo. Hinter Wolfgang fuhr Stefan, gefolgt von Johannes und Thomas. Diese Reihenfolge sollte auch so beibehalten werden. Alle 100 – 200 m wurde die Führungsarbeit an den Nachfolgenden abgegeben. Das Team war gut unterwegs und konnte noch auf der ersten Hälfte der insgesamt 25 km langen Wendepunktstrecke das erste, vorher gestartete, Team stellen werden. Am Wendepunkt wurde eine perfekte Wende absolviert. Beim Herausbeschleunigen gab man etwas Zeit ab, Stefan hatte wohl ein kleineres Problem mit der Kette. Nach kurzer Zeit war die Kette wieder drauf und weiter ging es mit leichtem Rückenwind zurück nach Salzmünde. Einige Kilometer nach dem Wendepunkt musste Wolfgang der hohen Geschwindigkeit Tribut zollen und abreißen lassen. Damit bestand das Team nur noch aus drei Fahrern. Gemeinsam nahmen die drei Verbliebenen die Fahrt wieder auf und versuchten das bisher Geleistete ins Ziel zu retten. Unter großer Anstrengung und deutlich längerer Führungsarbeit jedes Einzelnen wurden die letzten Kilometer abgespult.


Letztlich kam das SWM-Team mit Johannes, Stefan und Thomas nach 34:03 Minuten ins Ziel und belegte damit den 3. Platz. Das Reglement gab vor, dass von allen vier Teamfahrern mindestens drei Fahrer zeitgleich bzw. zusammen das Ziel erreichen müssen. Auch Wolfgang erreichte etwas später erschöpft das Ziel und konnte mit seiner Leistung maßgeblich zum Ergebnis beitragen. Zusammenfassend waren alle Rennfahrer mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Anschließend noch kurz die Siegerehrung abwarten, dann Material einpacken und völlig zufrieden nach Hause. Damit war auch dieser sportliche Sonntag fast wieder vorüber.



Zurückaktualisiert: 2015/05/03

 
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