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Dieser Weg auf den Höhn...

Klasse Ergebnisse bei Europas größtem Crosslauf


17. Mai 2008, Oberhof

mh| Egal ob Halbmarathon, Marathon oder gar Supermarathon über 76 km: der Rennsteiglauf, Europas größter Crosslauf, zieht in jedem Jahr die Massen an. Fast logisch, dass dann auch immer einige braunsbeTRIAs dabei sind. Dieses Mal mussten Ines Möckl, Frank Böttger, Klaus Friedrich und Michael Hartung früh aufstehen, um rechtzeitig vom Quartier in Gehlberg zum Start in Oberhof zu gelangen.

Das thüringische Städtchen war da bereits zu vollem Leben erwacht. Überall trabten aufgeregte Sportler durch die Straßen, begleitet von mindestens ebenso nervösen Angehörigen.
Schnell noch ein Gang zur Toilette? Etwas essen oder trinken? Den Gepäckbeutel pünktlich abgeben nicht vergessen! Die Strecke des Halbmarathon führt nämlich über 21,1 km von Oberhof nach Schmiedefeld und damit man sich im Ziel entsprechend frisch machen und wieder warm anziehen kann, werden die Sachen jeden Sportlers von den gelben LKWs der Post zum Zielort befördert. Nur noch wenige Minuten bis zum Start.

Die meisten Teilnehmer hatten sich ihrer langen Sachen entledigt und entsprechend der Ergebnisse der letzten Jahre in ihrem Startblock aufgestellt. Hier und da wurde dem leichten Nieselregen zum Trotz noch eine große Mülltüte als letzter Kälteschutz übergeworfen. Gemeinsam fieberten (und bibberten) aber alle dem Startschuss entgegen. Aber halt, was wäre der 36. Rennsteiglauf ohne Traditionen? „Der Schneewalzer“ muss vor dem Start sein und so gingen noch einmal 12000 Arme in die Luft und schunkelten ihre Besitzer warm.

Kaum waren jedoch die letzten Takte verklungen, hallte ein Schuss durch den Morgen… es ging los! Das Feld der 6000 Läufer wälzte sich einmal quer durch Oberhof und anschließend über die Bundesstraße dem Rennsteig entgegen. Die ersten Kilometer gehen stetig aufwärts, ehe bereits nach 7 km mit Plänckners Aussicht auf 974 m der höchste Punkt der Strecke erreicht ist. Weiter über Stock und Stein bis zur Schmücke, wo fast bei Halbzeit der erste Verpflegungspunkt wartet.
Nun kommt der erholsame Teil der Strecke. Um eine gute Zeit zu erreichen, muss man bergab rennen was die Beine hergeben. Noch einmal schnaufend einen Anstieg überwinden und zur Belohnung warten die Helfer an der „kalten Herberge“ mit Getränken. So wird auch der letzte lange Anstieg überwunden, ehe man auf den letzten 3 Kilometern vor dem Ziel mit großen Schritten noch einmal viel Zeit gut machen kann. In Schmiedefeld, „dem schönsten Ziel der Welt“, – jeder der schon einmal beim Rennsteiglauf mitgemacht hat, wird dies bestätigen – warten schon tausende Menschen auf die Sportler. Hier enden auch die anderen Strecken und demzufolge groß ist die Stimmung.


Fotovideo vom 36. Rennsteiglauf (1:31 min, Flash Player Plugin erforderlich):

Gemeinsam gestartet, erreichte Frank als erster SVB-Starter in 1:26:05 Std. das Ziel. Damit war er fast 2 Minuten schneller als Klaus, welcher sich in seiner AK mit dem 2. Platz knapp geschlagen geben musste. Michael blieb ebenfalls unter der magischen Grenze von anderthalb Stunden und zeigte sich aufgrund des nur begrenzt möglichen Trainings äußerst zufrieden über diese Leistung. Ines hatte wohl an diesem Tag noch nicht die letzten Reserven mobilisiert und wohl eher ein Auge für die Schönheit des morgendlichen Thüringer Waldes gehabt. Mit 2:08:00 Std. blieb sie unter ihren Möglichkeiten.

Im Anschluss genossen alle die warme Dusche, frische Sachen sowie Läuferbrühe und -bier von Köstritzer, ehe zum Ausklang des Tages bei der Finisherparty noch zünftig das Tanzbein geschwungen und zum x. Mal das „Rennsteiglied“ angestimmt wurde.

Ergebnisse des 36. Rennsteiglaufs (Erdgas-Halbmarathon):

1. Platz Stefan Huber 1:11:59

74. Platz Frank Böttger 1:26:05 7. Platz AK 45

91. Platz Klaus Friedrich 1:27:49 2. Platz AK 55

129. Platz Michael Hartung 1:29:56 15. Platz AK 30
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507. Platz Ines Möckl 2:08:00 80. Platz AK 35.


Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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